Shoppingclubs in Deutschland
Auch im Internet ist Shopping schon lange nicht mehr gleich Shopping. Speziell im Modebereich ist die Entwicklung in Richtung verschiedener Spezialisierungen zu beobachten; basierend auf dem normalen Online Shopping entstanden dort zunächst Online Outlets, die wiederum zum trendigen Clubshopping führten. Gerade das Clubshopping ist eine Welt voller Eigenheiten, ist der Zugang doch nur auf Einladung möglich und die Aktionen zeitlich limitiert. Gerade diese Eigenschaften fördern allerdings die größten Stärken von Shoppingclubs zutage, nämlich Ermäßigungen, mit denen herkömmliche Online Shops nicht mithalten können.
Der Ablauf: Code eingeben und loslegen
Online Shopping kann so einfach sein, besonders natürlich, wenn die Preise mitspielen. Der Eintritt in einen Shoppingclub erfordert kaum mehr als den passenden Einladungscode, der jedoch mittlerweile kein nennenswertes Hindernis mehr darstellt. Die Zahl der Clubshopper wächst täglich weiterhin um mehrere tausend Mitglieder, die allesamt darauf bedacht sind, Markennamen wie Armani, Gucci, Boss oder DKNY zum Discounterpreis zu ergattern. Um dieses lobenswerte Ziel zu erreichen, sind jedoch wache Instinkte möglich, denn Shoppingclubs leben in erster Linie von ihren speziellen Aktionen. Diese richten sich meistens nach einem bestimmten Hersteller, dessen aktuelles Sortiment während der Aktion zu stark reduzierten Preisen feilgeboten wird. Da das Internet genügend Möglichkeiten bietet, sich schon im Vorfeld über die nächsten Aktionen zu informieren, stellt auch der organisatorische Aspekt kein Problem mehr dar.
Die Mutter aller Shoppingclubs: Shoppingclub.de
Nun kommt es auch im Clubshopping immer häufiger vor, dass es den Neukunden aufgrund der immer mehr werdenden Shoppingclubs ein wenig an Orientierung fehlt. Gerade für diese Kundenschicht ist Shoppingclub.de eine große Hilfe. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen weiteren Shoppingclub, sondern um eine Art übergeordnetes Medium, ein Portal also, das alle wichtigen Informationen zum Thema Clubshopping sammelt und in verständlicher Form wiedergibt. Neben einer Einführung in das Thema und der Erläuterung der üblichen Abläufe beinhaltet die Website außerdem Testberichte einzelner Shoppingclubs. In der Übersicht sind alle bekannten Namen des deutschen Clubshoppings vertreten, inklusive Informationen zur Anmeldung bei den einzelnen Clubs.
Hinter den Kulissen: das System der Shoppingclubs und seine Konsequenzen
Die Frage, warum Shoppingclubs mit derart niedrigen Preisen aufwarten können, ist durchaus berechtigt und viel diskutiert. Möglich wird dies durch eine enge Kooperation mit den Herstellern, die die Shoppingclubs nur als Verkaufsplattform nutzen. Anders ausgedrückt bedeutet das, dass die meisten Shoppingclubs überhaupt kein eigenes Lager besitzen, was wiederum die niedrigen Preise ermöglicht. Diese Aufteilung der Kapazitäten stellt natürlich gewisse Anforderungen an die Logistik, sodass die Lieferzeiten beim Clubshopping durchweg länger sind als beim gewohnten Online Shoppen. Angesichts der gewaltigen Ersparnis ist die zusätzliche Wartezeit allerdings zu verkraften, auch wenn spontan benötigte Stücke damit entfallen.
Formalitäten: keine Verpflichtungen
Ein letzter Punkt ist die bereits angesprochene Registrierung im Shoppingclub. Diese wird von manchen Kunden recht kritisch beäugt, allerdings völlig unbegründet, da die Mitgliedschaft in allen bekannten Clubs kostenlos und jederzeit kündbar ist. Darüber hinaus entsteht keinerlei Kaufzwang; Kunden, die viele Monate inaktiv sind und keinen Kauf tätigen, finden ihren Kontostand bei der Rückkehr genau so wieder, wie sie ihn einst verlassen hatten.